Die Ausstellung KOPERNIKUS thematisiert die Beziehung zwischen wissenschaftlicher Beobachtung, ökologischer Realität und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Präsentation entsteht derzeit im Arbeitsprozess und wird als Installation angelegt.
Im Zentrum steht ein großformatiger Holzschnitt auf chinesischem Reispapier. Eine androgyne Figur im orangefarbenen Overall blickt durch ein Teleskop – zugleich in den Kosmos und auf mikroskopische Zellstrukturen. Die Gegenüberstellung von Makro- und Mikrokosmos bildet den konzeptuellen Rahmen der Arbeit.
Darstellungen von Wildlachsen sowie die Einbindung kritischer Presseartikel erweitern die Installation um eine konkrete ökologische Dimension. Der Titel KOPERNIKUS verweist auf den Paradigmenwechsel der Astronomie und dient als Metapher für notwendige Perspektivwechsel im Umgang mit Umwelt und Gesellschaft.